Erfolgreicher Wachstumsstart neu gepflanzter Ahornbäume in Drachten
„Die neu gepflanzten Ahornbäume wuchsen so enorm schnell, dass es beinahe zu viel des Guten war. Im selben Jahr wurden in einer anderen Straße Bäume derselben Art gepflanzt, ohne dass TFI angewendet wurde. Diese Bäume wachsen sichtlich schlechter an.”
Burgemeester Wuiteweg ist eine breite Straße in Drachten mit Bäumen an beiden Seiten. Dort standen lange Zeit Linden, die jedoch leider nicht wuchsen. Als die Kanalisation erneuert werden musste, nahmen wir dies zum Anlass, beide Seiten der Straße mit einer besser geeigneten Baumart zu begrünen. Wir haben uns auch dafür entschieden, die Pflanzgruben zu verbessern, um den Neupflanzungen einen guten Start zu ermöglichen.
NEUPFLANZUNG
Im Frühjahr 2023 wurden auf beiden Seiten der Straße Ahornbäume der Sorte Acer ×freemanii „Celzam” gepflanzt. Diese Baumart war für den Standort besser geeignet, unter anderem, weil sie Bepflasterung (auch geschlossenes Pflaster) gut verträgt. Die Ahorne stehen in Pflanzgruben von 2 x 2 Metern, dazwischen Parkplätze mit darunterliegendem Baumgranulat.
BEHANDLUNG MIT DER TFI-METHODE®
Um sicherzugehen, dass die Neupflanzungen gut anwachsen würden, haben wir TFI um Rat gefragt. Jan IJmker von TFI kam vorbei, um die Situation und den Boden zu begutachten. Er empfahl, die Pflanzgruben mit der TFI-Methode® zu behandeln, um das Bodenleben zu stimulieren und die Bodenstruktur zu verbessern.
Dies führte zu einer Behandlung, bei der das TFI-Substrat sowohl in den Wurzelballen als auch in die vier Ecken der Pflanzlöcher injiziert wurde. Dadurch wird ein guter Übergang zwischen Wurzelballen und Pflanzloch sowie zwischen Pflanzloch und dem umgebenden Baumsubstrat erreicht. Die Behandlung sorgt dafür, dass das Wurzelwachstum angeregt wird und die Ahornbäume besser anwachsen.
ERGEBNISSE
Im ersten Jahr nach der TFI-Behandlung wuchsen die neu gepflanzten Ahornbäume so enorm schnell, dass es beinahe zu viel des Guten war. Im Herbst 2023 mussten wir die Bäume zurückschneiden und im Spätsommer 2024 wurden sie wieder zurückgestutzt, weil die Kronen zu schwer wurden. Für Neupflanzungen ist dies eher ungewöhnlich, aber wir sind sehr zufrieden. Durch das schnelle Wachstum der Ahornbäume erhält man schnell Kronenvolumen, und genau das wollten wir für diese Straße erreichen. Im selben Jahr wurden in einer anderen Straße Bäume derselben Art gepflanzt, ohne dass TFI angewendet wurde. Diese Bäume wachsen sichtlich schlechter an.
Autor: Wietse van der Wal, Arbeitsplaner @Gemeinde Smallingerland (Niederlande)



